Fahne Wuppenau

Geschichte

Die politische Gemeinde Wuppenau entstand in ihrer heutigen Form 1971 durch die Vereinigung der Ortsgemeinden Heiligkreuz, Hosenruck und Wuppenau. Sie hat eine Fläche von 1'200 ha; Ende 2014 beträgt die Anzahl Einwohner 1121. Der Dorfkern von Wuppenau liegt auf 611 m Höhe, der Aussichtspunkt Nollen auf 733 m.

Gemeindeverwaltung

Im Gemeindehaus in Wuppenau befinden sich die Büros der Gemeindeverwaltung. Fünf Gemeinderäte - mit dem Gemeindepräsidenten an der Spitze - führen die politische Gemeinde. Die Gemeindeversammlung findet im Frühjahr in der Halle des Primarschulhauses Wuppenau statt. Urnen für kantonale und eidgenössische Abstimmungen sind im Rest. Ilge Hosenruck und im Gemeindehaus in Wuppenau aufgestellt.

Geschichte

Das in der Talsenke zwischen Braunauer Höhe und dem Nollen gelegene frühere "Wabinowa" (Au des Wabin) wurde schon um das Jahr 820 herum erwähnt. Der erste Pfarrer soll bereits 1257 in unserem Gebiet gewirkt haben. Die Kirche beherrscht auch heute noch das Dorfbild. Weiter fallen das ehemalige Gasthaus "Zum Bären" auf, ein mächtiges Giebelhaus aus dem Jahre 1728, und das doppelte Kehrgiebelhaus "Zum Sternen", ein gewandeter Ständerbau mit der Jahrzahl 1658 an einem nördlichen Türsturz.

Nordwestlich von Wuppenau stand eine 1102 erstmals bezeugte Burg des "Volchmari de Woppenoe" als Burgherr von Wuppenau. Im alten Zürichkrieg 1445 wurde die Burg gebrandschatzt und zerstört. Der heute noch gut erkennbare Burgstock ist ein wertvoller Zeuge aus längst vergangenen Tagen. Überreste der Burg sollen um die Jahrhundertwende zum Bau der Friedhofmauer verwendet worden sein.

Ein anderes, sehr schönes Dokument aus der spätmittelalterlichen Geschichte von Wuppenau ist der ursprünglich etwa fünfhundert Meter lange, künstlich aufgeschüttete Damm nördlich der Kirche, zwischen Staatsstrasse und Post. Er schloss einen mächtigen, ungefähr 75 Hektaren grossen Fischweiher gegen das im Süden liegende Dorf Wuppenau ab. Angelegt wurde er durch Abt Ulrich Rösch (1463-1491). Es ist anzunehmen, dass der Weiher nicht nur dem Fischfang diente, sondern auch die Mühle und Säge im Hugentobel antrieb. Der Dammbruch um 1800 bedeutete das Ende des Weihers. Er verlandete allmählich und wurde zum Ried, das 1923/24 melioriert wurde. Geblieben ist noch der Flurname "Weiher" für dieses topfebene, fruchtbare Wies- und Ackerland entlang der Staatsstrasse zwischen Hagenwil und Wuppenau.

Wuppenau in Gegenwart und Zukunft

Im Lettenberg und im Wiesengrund sind in den letzten Jahren neue Einfamilienhaus-Quartiere entstanden, wo auch die meisten Neuzuzüger Wohnsitz genommen haben. Ebenfalls konnten im Wiesengrund neue Gewerbebauten erstellt werden, wo sich sowohl das bestehende Gewerbe entwickeln konnte als auch neues Gewerbe angezogen wurde.

Wuppenau ist weiter geprägt von zahlreichen landwirtschaftlichen Betrieben auf Almensberg, Greutensberg, Secki und Remensberg.

Die beiden grösseren Zentren Wil und Weinfelden sind mit Postautokursen zu erreichen.

Hosenruck

Das Dorf Hosenruck mit seiner einmaligen Aussicht taucht in der Geschichte relativ spät als "Hausrugg oder Hossrugg" auf (ein Bergrücken, auf dem Häuser stehen). Es hielt sich damals als reformierte Enklave mitten im katholischen Gebiet. Der Grund liegt darin, dass das Dorf zur Herrschaft Bürglen und zum Gericht Istighofen gehörte, deren Inhaber seit der Reformation protestantisch waren.

Beachtenswerte Bauten sind die "Alte Post", die vermutlich im Jahre 1817 umgebaut wurde, das 1848 unter dem Schönholzerswiler Pfarrer Bion erbaute ehemalige Schulhaus, das Haus Wunderli und das schöne Riegelhaus "zur Farb" am Weg zur Waldwies.

Die Waldwies selber, am Abhang gegen das st.gallische Zuzwil gelegen, gilt als prächtiges Beispiel einer geschlossenen Hofgruppe. Die Burg Leuberg, von welcher der noch gut erkennbare Burghügel übrig geblieben ist, wurde ebenso wie zahlreiche andere Weiler und Dörfer in unserer Gegend um 1445 herum von durchziehenden Truppen des Hans von Rechberg gebrandschatzt und zerstört.

Heiligkreuz und Gabris

Am östlichen Rande der weitläufigen Gemeinde liegen die Weiler Heiligkreuz und Gabris. Bemerkenswerte Bauten sind die 1988 renovierte Kirche, die Wirtschaft "Kreuz" und der schöne Riegelbau der "Traube" Gabris.

Die Krete des Nollen-Höhenzuges bildet eine natürliche Kantonsgrenze. Die Distanz zwischen den thurgauischen Dörfern Hosenruck, Rudenwil, Oberheimen, Gabris, Heiligkreuz und den st.gallischen Dörfern Zuzwil und Zuckenriet ist klein, der Höhenunterschied hingegen beträgt bis zu 150 Meter. Der steile Abhang zwischen dem Gabrisstock (Gabris stammt von "Gähberig", gäher, steiler Berg) und Zuckenriet wird "Schlipf" genannt.
In der letzten Eiszeit streifte der Rheingletscher am Südhang des Nollenhöhenzuges vorbei. Zeugen dieser Eiszeit sind die Findlinge, sogenannte erratische Blöcke, welche der Gletscher aus dem fernen Bündnerland bis zu uns in den Thurgau transportiert hatte. Ein solcher Granitblock, Zweiglimmergneis aus Davos, ist auch in G-abris zu sehen.

Welfensberg

Am Nordhang des Nollens liegt inmitten vieler Obstbäume das hübsche Dörfchen Welfensberg. Die 1978 schön renovierte St.Laurentius-Kirche wurde im Jahre 1707 neu aufgebaut. Nach einer Renovation und einer Erhöhung des Turmes stürzte dieser 1929 in sich zusammen.

Gärtensberg

Gärtensberg ist der westlichste Punkt der Gemeinde. Der Name wurde im Laufe der Geschichte oft geändert. Seiner Lage entsprechend ist die Ableitung von "Gätens- oder Grätensberg", d.h. gäher Berg, Berggrat) am einleuchtendsten. Die dem Heiligen Martin und den beiden Pestheiligen Sebastian und Rochus geweihte Kapelle wurde im Jahre 1634 in Erfüllung eines Gelübdes vom Rate der Stadt Wil erbaut. Sie ist deswegen auch heute noch im Besitz der katholischen Kirchgemeinde Wil.

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